Bei rund 1.000 Kursteilnehmern pro Jahr stellen wir immer wieder fest, dass bestimmte Prüfungsfragen besonders häufig falsch beantwortet werden. Damit dir diese typischen Fehler nicht ebenfalls passieren, findest du hier eine aktuelle Übersicht der Fragen aus dem offiziellen Fragenkatalog zur Fischerprüfung in Bayern, bei denen Prüfungsteilnehmer die größten Schwierigkeiten haben.
2 Gewässerkunde
3 Schutz und Pflege der Fischgewässer, Fischhege
4 Fanggeräte, fischereiliche Praxis, Behandlung gefangener Fische
5 Rechtsvorschriften
Fischkunde: die spezielle Artenkunde
Die allgemeine Fischkunde – Körperbau, Sinnesorgane, Fortpflanzung – bereitet den meisten wenig Probleme. Schwieriger wird es bei der speziellen Fischkunde, wenn es darum geht, einzelne Arten sicher zu unterscheiden. Ähnlich aussehende Fische werden hier häufig verwechselt, gerade wenn man sie nur aus dem Bild und nicht vom lebenden Tier kennt.
Schonzeiten
Auch die Schonzeiten der einzelnen Fischarten gehören zu den Themen, bei denen viele Teilnehmer ins Straucheln geraten – vermutlich, weil es sich um reine Merkfakten handelt, die sich nicht aus dem Zusammenhang erschließen lassen, sondern schlicht gelernt werden müssen. → Schonzeiten und Mindestmaße in Bayern – die Tabelle
Rechtskunde
Etwas seltener, aber ebenfalls wiederkehrend: Fehler im Bereich der Rechtsvorschriften. Hier liegt es aus unserer Erfahrung weniger daran, dass der Stoff besonders schwer wäre, sondern häufiger daran, dass Fragen unter Zeitdruck nicht sorgfältig genug gelesen werden.
Der eigentlich häufigste Fehler: zu schnell lesen
Das ist die wichtigste Erkenntnis aus unserer Kurserfahrung, quer über alle Fachgebiete hinweg: Die meisten Fehler entstehen nicht durch fehlendes Wissen, sondern dadurch, dass die Frage nicht richtig gelesen wird. Gerade bei Fragen, die eine Verneinung enthalten oder nach der „nicht zutreffenden” Antwort fragen, passiert das schnell. Wer inhaltlich gut vorbereitet ist, aber unter Zeitdruck überfliegt statt zu lesen, verschenkt hier unnötig Punkte.
Wie du diese Fehlerquellen vermeidest
- Nimm dir für jede Frage bewusst einen Moment Zeit, bevor du antwortest – die 60 Minuten für 60 Fragen sind in aller Regel ausreichend, du musst nicht hetzen.
- Übe die spezielle Artenkunde und die Schonzeiten gezielt mit Bildmaterial statt nur mit reinem Text.
- Nutze unsere kostenlose Prüfungssimulation, um dich an das genaue Lesen unter Prüfungsbedingungen zu gewöhnen – dort bekommst du zu jeder falsch beantworteten Frage sofort die richtige Lösung mit Erklärung. → Kostenlos üben: Prüfungssimulation für die Fischerprüfung Bayern
Häufige Fragen zu typischen Prüfungsfehlern
Nein, aus unserer Erfahrung scheitern die meisten nicht an mangelndem Verständnis, sondern an Merkfakten wie Artbestimmung und Schonzeiten sowie am zu schnellen Lesen der Fragen.
Am besten mit viel Bildmaterial statt reiner Textbeschreibung – das trainiert dein Auge für die entscheidenden Unterscheidungsmerkmale.
Bewusstes, langsames Lesen jeder Frage bis zum Ende, bevor du antwortest – und ausreichend Übung unter realistischen Zeitbedingungen, damit sich Ruhe einstellt statt Hektik.
